Was können Sie tun?

Strafrechtliche Maßnahmen

Wenn Sie sich in einer Gefahrensituation befinden, rufen Sie die Polizei. Diese hat zur Verbesserung des Opferschutzes und zur Gefahrenabwehr polizeiliche Interventionsmöglichkeiten. Erstatten Sie Anzeige in Fällen von Nachstellung (§238 StGB), Beleidigung, Körperverletzung, Sachbeschädigung und gegebenenfalls anderen Straftatbeständen und stellen Sie einen Strafantrag.

Beratungsstelle aufsuchen

Nutzen Sie das Angebot spezifischer Beratungsstellen. Diese sind in der Regel kostenfrei. Sie erhalten Unterstützung bei Ihre Sicherheits- und Versorgeplanung, Informationen zu zivilrechtlichen Schutzmaßnahemn, Hilfe beim formulieren von Anträgen, Begleitung zu Gerichtsterminen, Vermitlung von Rechtsanwälten und psychozoziale Beratung. Zudem gibt es für Sie und Ihre Kinder die Möglichkeit, Schutz in einem Frauenhaus zu finden.

Zivilrechtliche Maßnahmen

Wer Gewalt im sozialen Nahraum erlebt, kann mit dem Gewaltschutzgesetz(GewSchG) längerfristige Schutzmöglichkeiten erreichen. Das Gericht kann zu Ihrem Schutz ein Kontakt- und Näherungsverbot und/oder die Überlassung der gemeinsam genutzten Wohnung anordnen. Diese Schutzmaßnahmen werden bis zu einem halben Jahr befristet, können aber auf Antrag verlängert werden.

Einschalten der Polizei
Vertretung durch Rechtsanwalt
Erstatten einer Strafanzeige und Strafverfolgung
Einleiten zivilrechtlicher Schritte
Informationen weiterleiten an Behörden (z.B. bei gemeinsamen Kindern)
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